Schloß Pillnitz

Das alte Weindorf Pillnitz liegt an der östlichen Stadtgrenze Dresdens und ist der letzte der Dresdner Vororte. Das Schloss Pillnitz mit seinem Park, eine durch ihre Anmut und Heiterkeit bezaubernde Anlage, ist auf jeden Fall einen Ausflug wert. Das Schloss ist über einen Zeitraum von etwa 100 Jahren entstanden und war ein Geschenk August des Starken an seine Maitresse, die Gräfin Cosel.

Die Schlossanlage von Pillnitz setzt sich im Wesentlichen aus 3 Teilen zusammen: dem Wasserpalais, dem Bergpalais und dem neuen Palais und sind in spiegelbildlicher Komposition von 1720 bis 1723 nach Plänen von Pöppelmann und Longuelune erbaut worden. Das neue Palais wurde 1818 bis 1826 nach Entwürfen von Christian Friedrich Schuricht gebaut, nachdem das alte Schloss abgebrannt war.

Schloß Moritzburg

Schloss Moritzburg ist eines der beliebtesten und meist besuchten Ausflugsziele Sachsens. Inmitten des Landschaftsschutzgebietes der Moritzburger Teiche liegt das anmutige Dorf Moritzburg. Seinen heutigen Namen erhielt das Dorf, ehemals Eisenberg, erst 1934 nach dem berühmten Jagdschloss der sächsischen Herrscher. Das Jagdschloss thront inmitten eines Teiches am Ende einer langen, ansehnlichen Allee.

Die Allee zum Schloss flankieren zwei Postdistanzsäulen von 1730. Das kurfürstliche Jagd- und Lustschloss Moritzburg erstrahlt in den Farben des sächsischen Barock: ocker und weiss. Wie in Pillnitz entstand unter Einbeziehung der Landschaft ein Gesamtkunstwerk mit grossartiger Wirkung. Im Schloss sind heute das Schlossmuseum mit Trophäensammlung im ersten Stock, eine Ausstellung zur Baugeschichte des Schlosses und die Käthe-Kollwitz-Gedenkstätte im Erdgeschoss sowie ein Lapidarium auf der Schlossterrasse untergebracht.


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